Du möchtest mit dem Basteln von hochwertigen Grußkarten, schnellen Mitbringseln oder Homedeko beginnen und deine Lieben künftig zum Staunen bringen?
Dann solltest du dir ein paar solide Basics anschaffen.
Hochwertige Materialien und vernünftige Werkzeuge machen es dir leicht, tolle Kreationen zu erschaffen, bei dem der oder die Beschenkte am Ende ungläubig ausruft:
"Das hast du wirklich selbst gemacht?".
Das gehört unbedingt zur Grundausstattung:
Damit bist du für den Start gut ausgerüstet.
Die Auswahl der richtigen Materialien und Werkzeuge ist jedoch entscheidend, um erfolgreich in die Welt des Kartenbastelns einzusteigen.
Wenn du noch nicht sicher bist, ob das Basteln mit Papier ein dauerhaftes Hobby für dich wird, kannst du dich natürlich erstmal durch allerlei günstige Angebote probieren. Einiges wird dir zusagen, bei anderen Artikeln kommst du schier zur Verzweiflung, wenn das Ergebnis nicht so ist, wie du es gern hättest.
Schau dir im Verlauf der Seite gern an, worauf du beim Aussuchen deiner Werkzeuge Wert legen solltest.
Und wenn du erstmal probieren möchtest bevor du Geld ausgibst, melde dich und teste dich bei mir vor Ort durchs Sortiment 😉.
Tipp: Für ein allererstes Schnuppern ins Papierhobby bietet Stampin‘ Up! monatlich neue Kreativsets an.
Darin findest du alles, was du für das Gestalten der jeweiligen Projekte benötigst. Und zwar nett verpackt in einer Bastelbox, die zum Beispiel Stempel, Stempelfarbe, Grundkarten, Umschläge, Deko-Elemente und sogar Klebemittel enthält. Damit kannst du direkt loslegen und deine Kreativität anstubsen (übrigens auch als Geschenk super geeignet).
Wenn dir das Basteln mit Papier super gut gefällt und du tiefer einsteigen möchtest, gibt es natürlich weitaus mehr Möglichkeiten, deine Kreativität zu entfesseln und schöne Kreationen zu gestalten.
Dann kannst du dir die folgenden Dinge nach und nach anschaffen:
Das für mich wichtigste Werkzeug ist eine gute Papierschneidemaschine, die saubere, vor allem rechtwinklige Schnitte erzielt und falzen kann.
Ich habe einige Papierschneider ausprobiert und bin manchmal verzweifelt, da sie mitunter nicht rechtwinklig schnitten, sich das Papier verschob oder die Anzeigen nicht stimmten.
Die Papierschneidemaschine von Stampin Up kann ich sehr empfehlen. Sie ist ein hochwertiges Werkzeug, das speziell für präzises (vor allem rechtwinkliges) Schneiden und Falzen bei Papierprojekten entwickelt wurde.

Die Papierschneidemaschine ist ist mit einer Zoll- und einer metrischen Einteilung versehen.
So kannst du englische Anleitungen nachwerkeln, ohne ewig umrechnen zu müssen.
Wichtig: Die original Klingenführung kommt einer mit Zoll-Einteilung, du kannst jedoch eine Klingenführung mit metrischer Einteilung dazu bestellen.
Ich finde diese sehr praktisch, da ich Klebelaschen meist mit der Papierschneidemaschine einschneide. Dann brauche ich keine extra Schere.

Die Maßeinteilungen findest du sowohl links als auch rechts der Klingenführung.
Alles, was schmaler als 3,9 cm ist, kannst du rechts anlegen. Das ist sehr komfortabel.
Die scharfen Klingen von Stampin‘ Up! schneiden mühelos durch Papier und sorgen für saubere Kanten.
Beachte, dass die Klingen beim Schneiden von sehr starkem Karton (dicker Aquarellkarton, Pappe...) schneller stumpf werden können.
Wenn du oft andere Materialien als Stampin‘ Up! Papier, Kopierpapier oder andere dünne Papiere schneidest, habe ich einen Tipp für dich:
Tipp: hebe dir Klingen, die nicht mehr ganz sauber schneiden auf, markiere sie und nutze sie dann ausschließlich für Karton, Buchbindeleinen, Magnetmatten, Folien...
Meine Klinge für Magnetmatten schneidet zum Beispiel überhaupt kein Papier mehr. Die Matten schneidet sie aber perfekt. Das Gleiche bei der Klinge, die ich nur für starken Aquarellkarton oder Pappen nutze.
Wenn du also sorgsam mit deinen Klingen umgehst, bleiben sie länger scharf.
Ein bisschen nachschärfen kannst du sie, indem du die Klingen durch mehrfach gefaltete Alufolie ziehst. So richtig lange hält das aber auch nicht.
Perfekt ist, dass die Maschine auch falzen kann. So brauchst du eigentlich kein extra Falzbrett. Zum Merken:
Tipp: Der Talfalz sollte, wenn du deine Karte/Verpackung dann geknickt hast und nachfalzt, immer außen liegen, denn er bietet eine minimal schönere Optik.
Der Papierschneider ist übrigens nicht nur für das Basteln ein unverzichtbarer Helfer. Im "normalen" Leben unterstützt er dein Kind beim Anfertigen eines Plakates für die Schule, er hilft beim schnellen und sauberen Abtrennen von Antwortabschnitten für Lehrer oder beim Zuschneiden von Fotos für dein Fotoalbum.
5 Bögen Kopierpapier schneidet er problemlos in einem Rutsch.

Wenn deine Klinge irgendwann stumpf geworden ist, gibt es natürlich Ersatz.
Hier kannst du Ersatzklingen bestellen.
Wie lange deine Klingen halten, hängt natürlich von deiner Nutzung ab und auch davon, ob du häufig andere Papiere als die von Stampin‘ Up! schneidest.
Mitunter enthalten Papiere gröbere Fasern, mehr Leim... und können dafür sorgen, dass die Klingen schneller stumpf werden.
Ich habe eine zeitlang mit dem starken Karton von Tchibo meine Prototypen erstellt und hatte das Gefühl, dass meine Klingen super schnell stumpf werden.
"Wozu brauch ich einen Papierfalter," wirst du vielleicht denken? "Ich hab doch Fingernägel."
Nun, das ist ganz ok für den Anfang oder dünnere Papiere bis vielleicht 150g. Die bekommst du auch gut mit dem Fingernagel nachgefalzt.

Sobald du jedoch stärkere Farbkartons als Grundkarte nutzt (und so eine Karte fasst sich einfach viel hochwertiger an) oder du Schachteln basteln möchtest, ist ein Papierfalter von Vorteil.
Er sorgt dafür, dass deine Karte vernünftig schließt und deine Schachteln keinen "Bauch" bekommen.
Falze mit der Papierschneidemaschine deine Projekte vor und gehe dann mit dem Falzbein mit ordentlich Druck nochmals über den Knick.
Du wirst sehen, das macht einen großen Unterschied.
Tipp: hast du einmal besonders störrische Kartenrohlinge (noch ohne Deko), die partout nicht geschlossen bleiben wollen, lege sie zwischen zwei neue Stanzplatten und jage sie 1x durch deine Stanzmaschine (sofern vorhanden). Dann sehen sie aus wie aus der Druckerei.
Eine gute Papierschere ist scheinbar nicht leicht zu finden. Ich kaufe immer wieder mal hier oder da kleine Papierscheren, die zum Beispiel als Scherenschnitt-Schere angeboten werden und war bisher jedes Mal enttäuscht.
Du kannst mir gern eine Alternative nennen, aber ich habe noch keine andere Schere gefunden, die so gut und mühelos auch dickere Papiere schneidet, wie die Papierschere von Stampin‘ Up!

Sie hat eine sehr feine Spitze, so dass du zum Beispiel einen Klebefalz genau bis in die Ecke aufschneiden kannst, ohne dass das Papier unschön reißt.
Dabei kannst du die Spitze der Schere genau in der Ecke ansetzen. Das finde ich sehr komfortabel.
Der Griff ist angenehm geformt, ohne störende Kanten, so dass auch längeres Schneiden angenehm bleibt.
Natürlich kannst du auch mit einer normalen Schere schneiden und dabei aufpassen, dass du nicht zu weit schneidest. Das macht aber keinen Spaß mehr, wenn du 160 Klebefalze aufschneiden musst, weil du für eine Feier 20 Schächtelchen mit Deckel basteln möchtest.
Stempelblöcke brauchst du, um deine Stempel gut auf dem Papier platzieren zu können.
Theoretisch eignet sich zu Aufnehmen eines Stempels jede glatte Oberfläche. Ich habe ich der Schule schon mit meinem Handy gestempelt, weil ich die Stempelblöcke vergessen hatte 🙈. Spaß ist aber was anderes.
Stempelblöcke findest du im Netz in fast jeder Preisklasse. Oft sind sie ziemlich dünn, was dafür sorgt, dass du nicht nur den Stempel eingefärbst, sondern auch noch deine Fingerspitzen. Wenn die dann auch auf der Karte landen, ist der Ärger groß.

Die Stempelblöcke von Stampin‘ Up! zeichnen sich durch ihren angenehmen Griff und ihre Stärke (oder Dicke?) aus.
Die Kanten sind abgerundet, was sehr angenehm für deine Finger ist, wenn du mal eine größere Anzahl an Karten stempeln möchtest (Einladungen, Danksagungen...).
Die Stärke des Stempelblocks (oder die Dicke) sorgt dafür, dass deine Fingerkuppen eben nicht im Stempelkissen landen.
Es ist immer günstig, den Stempelblock nicht sehr viel größer als den Stempel zu wählen. Bei einem zu großen Stempelblock landet oft eine Ecke oder Seite mit im Stempelkissen.
Tipp: Auf den Stempelsets von Stampin‘ Up! ist immer angegeben, welchen Stempelblock du brauchst.
Vorab: ich lese viel darüber, dass Stempel mit Feuchttüchern gereinigt werden. Kannst du machen, vor allem, wenn du vielleicht unterwegs bist, aber auf Dauer würde ich das nicht empfehlen.
Tücher, die nur Wasser enthalten sind wahrscheinlich ok, bei anderen wäre ich mir nicht sicher, ob eventuell das Material angegriffen wird. Dazu bin ich zu wenig Chemiker.
Bei Klarsichtstempeln würde ich sie überhaupt nicht nehmen, da oft kleinste Fusseln am Stempel hängen bleiben. Diese Fusseln färbst du mit ein und hast den Abdruck dann auf deiner Karte.
Daher ist der Reinigungsprofi ein genialer Helfer, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
Er saugt ruck zuck die verbliebene Stempeltinte aus jeder Ritze und das einfach nur mit klarem Wasser.
Dann ist dein Stempel bereit für die nächste Stempelfarbe.
Ich bewahre meinen Reinigungsprofi in einer Stempelbox auf.
Weil er mir im Ganzen ein bisschen zu groß war, habe ich ihn geteilt. Nun habe ich ein quadratisches Stück und zwei kleine Teile.
Die beiden kleinen Teilen kann ich schnell in die Hand nehmen und kleinere Stempel oder meine Glasplatte von ein paar Tropfen Tinte reinigen.
Das größere Stück verbleibt meist in der Box und große Stempel drücke ich mehrfach hinein.
Tipp: hast du mit dunklen, stark pigmentierten Farben gestempelt (Glutrot zum Beispiel), stemple deinen Stempel ein paarmal auf Schmierpapier ab, bevor du den Reinigungsprofi nutzt. Sonst musst du ihn oft auswaschen.
Ab und zu kommt mein Reinigungsprofi in die Waschmaschine.
Wenn er eintrocknet, wird er ein bisschen "beulig", aber das macht nix. Wasser drüber und er ist wieder einsatzbereit.
Nur Wasser und Liebe hält deine Stempel allerdings nicht am Leben. Ab und zu brauchen sie auch eine Einheit Nebel-Reiniger.

Der Nebelreiniger sorgt nicht nur für saubere Stempel (dafür reicht auf die Schnelle auch Wasser), er sogt auch dafür, dass deine Stempel gepflegt werden und länger halten.
Du brauchst den Nebel-Reiniger nicht ständig benutzen, aber die letzte Reinigung, bevor du ein Stempelset wieder verstaust, sollte mit dem Nebel-Reiniger erfolgen. Dann hast du deinen Stempeln etwas Gutes getan.
Du gehst ja wahrscheinlich auch nicht ohne Nachtcreme ins Bett ;)
Ich sprühe einen Sprühstoß auf eins der kleinen Teile vom Reinigungsprofi und gehe damit über die Stempel - fertig.
Wenn du schon eine Weile stempelst, denkst, das wirst du auch noch eine ganze Weile machen und bist bereit für mehr, dann kannst du deine Ausstattung auf das nächste Level bringen.
Mehr geht ja bekanntlich immer.
Die Stempel- und Perforiermatte kann dafür sorgen, dass vor allem Klarsichtstempel einen besseren Abdruck hinterlassen.
Dazu legst du die Matte unter dein zu bestempelndes Papier und dann geht es los.
Bei den roten Gummistempeln ist sie eher nicht nötig.
Aber sie heißt ja Stempel- und Perforiermatte.

Perforieren kannst du deine Karten natürlich auch. Der eine oder andere kennt es von Karten, die mit Fadengrafik verziert werden. Aber du kannst auch einfach einen Rand um einen Stempelabdruck perforieren oder ein kleines Loch für den Leinenfaden stechen wollen.
Zum Perforieren nimmst du am besten die andere Seite. Ziehst du das konsequent durch, bleibt eine Seite schön glatt für das Stempeln, die andere hat die Löcher. (Ich hab das leider nicht geschafft und mittlerweile eine zweite in Gebrauch 🙈).
Bei mir zählen auch die Blendingpinsel zum Equipment für das Stempeln.
Ich setze sie oft ein, um Farbe auf Distinktiv-Stempeln (das sind die, die Schattierungen enthalten) besser zu verteilen und/oder einen helleren Abdruck zu erhalten.

Dafür färbe ich den Stempel mit Stempelfarbe ein und gehe dann mit dem Blendingpinsel drüber. Beim ersten Abdruck musst du das eventuell 2x machen.
Teste es mal aus. Du bekommst einen anderen Abdruck, als wenn du den Stempel einfärbst, ihn einmal auf Schmierpapier und dann auf deine Karte stempelst. Diese Variante finde ich eher für Vintage-Karten geeignet oder für Abdrücke, die du kolorieren möchtest.
Hier gibt es nicht ganz so viel zu sagen.
Mit dem Papier kannst du Stempelabdrücke abdecken, um dann mit einem anderen Stempel einen Hintergrund zu schaffen.

Dafür stempelst du den Abdruck auf das Papier, den du später als kompletten Abdruck auf der Karte haben möchtest. Du schneidest ihn kontourgenau aus und klebst ihn auf deinen Abdruck, den du auf die Karte gestempelt hast.
Nun kannst du optisch dahinter stempeln oder deine Karte mit Stampin' Blends einfärben, oder, oder, oder...

Die Silikonmatte kannst du für Klebearbeiten nutzen, aber auch zum Stempeln.
Da sie Fusseln regelrecht anzieht und gut festhält, bewahre ich die Matte, mit der ich ab und zu stempele, in einer Klarsichthülle auf.
Du kannst sie nutzen, um Stempel spiegelverkehrt abzustempeln.
Dafür stempelst du den Stempelabdruck auf die Matte (am besten mehrmals mit einer Stempelhilfe) und legst dann vorsichtig das Papier darüber.
Der Abdruck ist nicht gaaaanz so gut wie der originale, aber um etwas zu kolorieren reicht es allemal aus.
Ansonsten kann die Matte super zum Kleben genutzt werden.
Lege filigrane Teile auf und tupfe den Kleber mit einem Schwämmchen darauf. Den Kleber kannst du hinterher leicht von der Matte abrubbeln.
Möchtest du kleine Teile mit Klebeband aufkleben? Dann lege das kleine Teil auf die Matte und bringe das Klebeband auf. Das überschüssige Klebeband bleibt auf der Matte und lässt sich leicht entfernen.
Du möchtest zum Beispiel eine Blüte aus einzelnen Blütenblättern zusammensetzen? Egal, ob du Heißkleber oder Flüssigkleber nutzt. Mach das auf dieser Matte und nix klebt hinterher am Schmierpapier.
Du kannst darauf auch Farben mischen, Geschenkband oder Strukturpaste einfärben, sogar zum Stempeln kannst du sie nutzen. (Dann könnte sie eventuell die Perforiermatte ersetzen).
Ach ja, auch als Unterlage zum Heißprägen (auch Embossen genannt) mit dem Heißluftfön kannst du sie nutzen. Schmierpapier wellt sich bei Hitze schnell und ist dann als Unterlage nicht mehr geeignet.
Für alles außer dem spiegelverkehrten Stempeln kannst du sicher auch eine Backmatte nutzen. Die, die ich kenne, haben meist eine sehr glatte Oberfläche und die Stempelfarbe würde sich darauf zusammenziehen, so dass du keinen schönen Abdruck bekommst.
Das Bastelpapier mit Rastereinteilung ist der Ersatz für das karierte Papier im Sortiment von Stampin‘ Up! und eine echte Arbeitserleichterung.
Du legst es einfach auf deinen Arbeitsplatz, und schon bleibt dieser sauber, auch wenn beim Basteln mal Kleber oder Farbe daneben gehen.

Toll finde ich, dass es groß genug für Scrapbook-Seiten bis 12" x 12" ist – du kannst darauf also nicht nur Karten, sondern auch größere Projekte gestalten.
Das Raster ist sowohl in Zoll als auch in Zentimetern aufgedruckt. Das ist super praktisch, wenn du mal eine amerikanische Anleitung nachbastelst und nicht ständig umrechnen möchtest.
Da es als Block gebunden ist, reißst du dir einfach ein frisches Blatt ab, sobald das obere ausgedient hat.
Das verwendete Klebemittel ist nicht ganz unwichtig für ein schönes Projekt. Ist der Kleber zu feucht (oder nimmst du zu viel), wellt sich dein Papier, mit günstigen Klebepunkten angeklebte Dinge fallen mitunter bereits bei der Übergabe der Karte ab (hat mir eine Kundin erzählt, der das sehr peinlich war 🙈). Ich gestehe, ich klebe fast alles mit Holzleim und fahre sehr gut damit. Hier findest du eine Übersicht über die wirklich gut haltenden Klebemittel, die Stampin‘ Up! anbietet.
Flüssigkleber - für mich das Allround-Talent unter den Klebemitteln.
Viele schwören auf Tombow, der ja wirklich fast alles klebt.
Mein Favorit ist er nicht, da er, wenn er hervortritt und nicht wegradiert werden kann (zwischen filigranen Stanzteilen zum Beispiel) so lange klebt, bis er eingestaubt ist. Auch von den Fingern bekomme ich ihn nicht gut ab. Vielleicht hat ja jemand einen Geheimtipp dafür…
Ich habe leider auch Karten und Boxen, die inzwischen über 10 Jahre alt sind und da lösen sich mitunter die Details ab. Schade, wenn das bei einem Fotoalbum auch passiert.
Als Flüssigkleber nutze ich Holzleim, den ich in kleine Fläschchen mit feiner Tülle umfülle, zum Beispiel die Tombow-Fläschchen.
Holzleim klebt wunderbar, verbindet die Papiere sehr gut miteinander. Wenn du ihn genauso sparsam nutzt wie Tombow, wellt sich nichts und ich hatte bisher noch kein Projekt, das sich aufgelöst hätte.
Aufpassen musst du ein bisschen bei dunklen Farben wie marineblau oder schwarz, da können weiße Klebereste sichtbar sein, wenn du zu viel nutzt und ihn nicht gleich wegwischst.
Der Tombow hat allerdings auch Vorteile:
Er trocknet kaum ein, selbst wenn die Flasche über Nacht offen bleibt.
Er klebt schwierige Materialien, wie Folienpapiere mit sehr glatter Rückseite.
Du kannst ihn als ablösbaren Kleber nutzen, indem du den Klebertropfen trocknen lässt und dann erst das Detail aufklebst, das ablösbar sein soll.
Ich habe immer eine Flasche Tombow da, falls ich schwierige Materialien verarbeite, die sich nicht mit der Klebepistole kleben lassen
Miniklebepunkte kannst du immer dann nutzen, wenn du Dinge schnell aufkleben oder du einen minimalen Abstand erzeugen möchtest.
Auch für Materialien, die sich schlecht mit Flüssigkleber kleben lassen, sind sie super. Ich nutze sie gern für Pergamentpapier oder Folien oder folierte Papiere.
3-D Accessoires wie Schleifen oder Dekosteinchen klebe ich damit nicht so gern, da sie mit den Klebepunkten einfach nicht so fest sitzen wie mit Heißkleber.
Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Klebepunkte. Einige kleben gut, bei anderen musst du nur mal scharf gucken, und alles löst sich. Ärgerlich, wenn beim Überreichen einer Karte bereits die Deko abfällt.
Klebeband ist super praktisch, wenn du Papier vollflächig auf eine Grundkarte aufbringst. Schlicht unverzichtbar ist es zum Anbringen von Folien bei Fensterausschnitten.
Mein Favorit ist das doppelseitige Klebeband Tear & Tape von Stampin‘ Up!. Es klebt bombenfest, lässt sich aber trotzdem sauber von der Rolle abreißen, ganz ohne Schere oder Cutter.
Bei Verpackungen nutzen es viele für die Klebelaschen, da nehme ich doch lieber Flüssigkleber. Gerade an Stellen, an denen das Papier gern wieder auseinander "möchte", kann es im Laufe der Zeit (damit meine ich mindestens mehrere Monate) dazu kommen, dass das Klebeband sich löst. Für temporäre Dinge ist es top, weißt du, dass die beschenkte Person sich alles jahrelang aufhebt, würde ich Flüssigkleber nutzen.
Wenn du hier keine Antwort auf deine Frage findest, melde dich gern bei mir.
Für den Anfang reicht wirklich wenig: eine gute Papierschneidemaschine, ein Falzbein, eine scharfe Papierschere, ein vielseitiges Stempelset, ein Stempelkissen und ein Acryl- oder Stempelblock sowie etwas Kleber. Alles Weitere kannst du dir nach und nach dazuholen, wenn du merkst, wohin deine Reise geht.
Ein schwarzes oder dunkelbraunes Stempelkissen reicht für den Start völlig aus, damit stempelst du die meisten Motive klar und sauber ab. Ein bis zwei Lieblingsfarben dazu machen schon richtig Spaß, den Rest der Farbpalette kannst du dir nach und nach zulegen.
Nein, damit kannst du dir wirklich Zeit lassen. Eine Stanz- und Prägemaschine ist eine tolle Ergänzung, sobald du filigranere Stanzformen einsetzen möchtest, für deine ersten Karten brauchst du sie aber nicht. Mehr dazu findest du weiter oben im Abschnitt „Was kannst du dir für später aufheben?".
Ein Acrylblock ist durchsichtig, dadurch siehst du beim Stempeln genau, wo dein Motiv landet, das ist besonders am Anfang praktisch. Ein Holzblock liegt dafür etwas schwerer und stabiler in der Hand, damit stempelst du eher nach Gefühl. Für den Einstieg empfehle ich dir einen Acrylblock.
Du kannst grundsätzlich auch mit anderen Marken basteln. Ich arbeite mit Stampin' Up!, weil mich die Qualität und die farbliche Abstimmung der Produkte untereinander überzeugt, Farbkarton, Stempelkissen und Designerpapier passen exakt zusammen. Am Ende ist es aber deine Entscheidung, womit du dich am wohlsten fühlst.
Am einfachsten sprichst du mich direkt an, dann stelle ich dir eine Grundausstattung zusammen, die zu deinen Wünschen passt. Alle Infos rund um Bestellmöglichkeiten findest du auch auf meiner Sammelbestellungs-Seite.
Das hängt ganz davon ab, welche Werkzeuge und Materialien du dir zulegst, eine pauschale Zahl gibt es hier nicht. Wenn du günstig einsteigen möchtest, lohnt sich ein Blick in die Kreativ- und Sparsets von Stampin' Up!, die enthalten oft schon eine sinnvolle Auswahl zum fairen Preis. Sprich mich gerne an, dann schauen wir gemeinsam, was für deinen Start und dein Budget passt.
Puh, das war jetzt eine ganze Menge an Informationen! Fassen wir kurz zusammen: Für den Einstieg ins Kartenbasteln brauchst du gar nicht so viel – ein paar Grundwerkzeuge, etwas Papier und Kleber, und schon kannst du deine ersten eigenen Karten gestalten. Alles Weitere wie Stanz- und Prägemaschine, Aquarellfarben oder Spezialwerkzeuge legst du dir am besten nach und nach zu, sobald du merkst, in welche Richtung dich deine Bastelleidenschaft führt.
Am meisten Spaß macht sowieso das Ausprobieren selbst. Schnapp dir also deine neue Grundausstattung und leg direkt los, zum Beispiel mit einer dieser einfachen Anleitungen: einer süßen Geschenkbox mit Röhrchen, einem hübschen Goodie für Gäste oder einer ruck-zuck verpackten Kleinigkeit.
Und falls dir doch mal eine Frage offenbleibt: Melde dich einfach bei mir, ich helfe dir gern persönlich weiter.