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Bilderrahmen DIY - Wechselrahmen aus Graupappe und Buchleinen

Pink hinterlegte Worte kannst du anklicken.

Würdest du auch viel mehr Fotos aufstellen, aber es fehlt doch immer der passende Rahmen?

Dann kommt mein Lieblingsprojekt zur Garten Eden Serie, ein Bilderrahmen DIY, genau zur rechten Zeit. Ich hoffe, die Deko gefällt dir genauso gut wie mir.

Warum also einen passenden Rahmen zum Foto kaufen, wenn du den Bilderrahmen so schnell selber machen kannst - und das auch noch passend zur Einrichtung?

Voilà, hier ist er! Ein Foto- und Wechselrahmen. Der Rahmen in dieser Anleitung ist angepasst auf die Größe eines Fotos aus dem Canon Selphy Fotodrucker, den sicher viele Bastlerinnen zu Hause haben. Du kannst aber auch jedes andere Maß verwenden.

Selbst gebauter Bilderrahmen mit Designerpapier Garten Eden von Stampin’ Up!

Du hast kein Buchleinen? Kein Problem! Dann suche dir ein schönes Designerpapier aus.

Schöne Papiere gibt's bei Stampin’ Up! Beteilige dich doch an SusannasSammelbestellungen mit Gruppenversand. Da hast du viele Vorteile. Wie das alles genau abläuft, erfährst du auf Susannas Bestell-Seite.

Bilderrahmen DIY: Schritt für Schritt zum Wechselrahmen

Da so ein Bilderrahmen standhaft bleiben muss, sich nicht irgendwann verbiegen soll, wäre hier Graupappe die beste Option. Graupappe hat eine höhere Stabilität als die Stabilisierungspappen in den Verpackungen der Besonderen Designerpapiere.

Das brauchst du

  • Graupappe 2 mm stark
  • Buchleinen oder Designerpapier
  • Cutter, Schneidematte und Lineal
  • Papierschneider oder Schere
  • Flüssigkleber oder Buchbinderleim
  • Falzbein
  • schmales doppelseitiges Klebeband
  • dein Foto im gewünschten Format

Der Zuschnitt

Die Maße des Bildausschnittes, der sichtbar bleiben soll, geben die Innenmaße vor.

Das Passepartout ist bei mir umlaufend 2 cm breit. Aber das kann nach Lust und Laune frei gestaltet werden. Machst du es breiter, hast du mehr Platz für Deko.

  1. Zeichne dir die gewünschten Maße auf Graupappe an. Hier sind es: Außenmaße 10 cm x 13 cm, Innenmaße 7 cm x 9 cm.
Graupappe mit angezeichneten Außen- und Innenmaßen auf der Schneidematte
  1. Trenne das innere Rechteck mit dem Cutter heraus. Dazu braucht es etwas Geduld: Wiederhole den Schnitt immer mit gleichmäßigem leichtem Druck, bis die Graupappe durchtrennt ist. Du kannst auch mit dem Papierschneider den ersten Einschnitt vornehmen und mit dem Cutter nacharbeiten.
  2. Ein zweites Stück Graupappe mit den Außenmaßen (10 cm x 13 cm) brauchst du für die Rückwand.

Rahmen und Rückwand verkleiden

  1. Klebe die Graupappe auf ein Designerpapier mit ca. 1,5 cm Überstand.
Ausgeschnittenes Passepartout aus Graupappe auf dem gemusterten Papier
  1. Die Ecken schneidest du im Winkel von 45° mit 2 mm Abstand von der Spitze der Graupappe ab.
  2. Im inneren Rechteck trennst du, wie auf dem Foto oben, mit dem Cutter die Mitte bis auf ca. 1,5 cm heraus. Schneide das verbliebene Papier diagonal bis in die Ecken ein.
  3. Beginne mit zwei gegenüberliegenden Seiten, streiche sie mit Flüssigkleber oder Buchbinderleim ein und schlage sie um.
Drei Schritte: Überstände umkleben und die Ecken mit dem Falzbein andrücken
  1. Um schöne Kanten zu bekommen, drücke das Designerpapier an den Ecken mit einem Falzbein nach innen (oben, die beiden linken Fotos). Erst dann leimst du die zwei anderen Seiten ein und legst sie um.
  2. Streiche die Überstände innen ebenso mit Flüssigkleber ein und klebe sie nach außen um. Führe die Kanten mit dem Falzbein vorsichtig nach und arbeite sie in die Ecken ein.
Fertig bezogenes Passepartout neben der Rückwand aus Buchleinen

So sollte dein Passepartout nun aussehen.

  1. Nun schneidest du das Buchleinen (oder das Designerpapier) für die Rückwand zu. Es hat die gleiche Größe wie das Designerpapier für das Passepartout.
Buchleinen für die Rückwand wird mit Lineal und Cutter zugeschnitten
  1. Damit wird die zweite Graupappe verkleidet.
  2. Bei den Ecken arbeitest du genauso wie beim Passepartout.
    Nun verkleidest du die Rückseite ebenfalls mit Leinen oder Designerpapier. Schneide dafür ein Stück Leinen oder Papier mit den Außenmaßen der Graupappe zu, abzüglich 2 mm umlaufend (hier sind das dann 9,6 cm x 12,6 cm).
Die zweite Graupappe ist komplett mit dunkelgrauem Buchleinen bezogen

Das Standfüßchen

Jetzt fehlt noch das Standfüßchen, das natürlich auch mit Leinen (Designerpapier) bezogen wird.

Dafür habe ich ein Rechteck aus Graupappe in 4 cm x 10 cm zugeschnitten.

  1. Auf einer der kurzen Seiten markierst du dir 2,5 cm am Rand. Nun schneidest du von der Markierung bis zur gegenüberliegenden Ecke ein Dreieck ab.
  2. An der schmaleren Seite trennst du parallel zur Kante bei ca. 2,5 cm ein Stück Pappe ab.
  3. Das Leinen (Designerpapier) kannst du mit Cutter oder Schere mit ca. 1 cm Überstand entlang der Kanten zuschneiden und die beiden Stücke aufkleben.

Zwischen den beiden Stücken bleiben 2 mm Abstand. Schau dir die Fotos an, dann sollte alles klar sein, hoffe ich.

  1. Um die Kanten sauber verkleiden zu können, schneide auch hier die Ecken mit ca. 2 mm Abstand zur Kante ein. Das kannst du freihand mit dem Cutter oder der Schere machen (siehe Foto unten).
Zuschnitt für das Standfüßchen: Graupappe schräg geschnitten und geteilt
  1. Nun gehst du vor wie beim Rahmen, klebe erst gegenüberliegende Seiten fest, drücke die Ecken an, und verklebe dann die anderen beiden Seiten.
  2. Schneide ein weiteres Stück Buchleinen für die Rückseite des Füßchens zu. Ganz einfach geht es, wenn du das bezogene Keilstück dabei als Vorlage nutzt. Schneide aber mit einem ca. 2 mm breiten Abstand innerhalb der nachgezeichneten Linie.
Vier Schritte beim Beziehen des Standfüßchens mit Buchleinen
  1. Klebe das zugeschnittene Teil auf und streiche die Fuge mit dem Falzbein nach.

Bilderrahmen zusammenbauen

  1. Nun wird der Fuß am Rückenteil befestigt. Klebe dazu das kleinere Teil mit Kleber an dem mit Leinen bezogenen Rückteil des Rahmens an. Es gehört an die „schöne“ Seite des Rahmens, dort, wo keine Schnittflächen des Leinens zu sehen sind.
Drei Schritte: Rückseite des Füßchens zuschneiden, kleben und die Fuge nachziehen
  1. Klebe es so auf, dass die Kanten unten bündig sind. Die breitere Seite gehört nach unten.
Das Standfüßchen wird auf die Rückwand des Rahmens geklebt
  1. Bringe jetzt auf der inneren Fläche umlaufend unten und an den Seiten (nicht oben!) ein doppelseitiges, möglichst schmales Klebeband an und klebe das Passepartout dort auf.
  2. An der offenen oberen Seite kannst du nun das Bild einschieben.
Rückseite des fertigen Rahmens mit aufgeklebtem Standfuß

Deinen weiteren Dekogelüsten kannst du nun freien Lauf lassen 😉

Der Rahmen von der Seite gesehen, das Standfüßchen ist ausgeklappt Fertiger Bilderrahmen mit eingeschobenem Foto und gestanzter Blattdeko

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Wenn du nun gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, berate ich dich gern. Schreib mir eine Nachricht und ich melde mich bei dir.

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